Die Hüttener Bergwelt 


Relikte aus der Steinzeit oder des Teufels Beitrag?
Eis und Gletscher, Schmelzwasser und Meeresbrandung sind die gestaltenden Elemente, die Schleswig-Holstein geformt haben. Ohne die Eiszeit, die Teile von Schleswig-Holstein noch vor einigen 15 000 Jahren fest im Griff hatte, gäbe es Schleswig-Holstein gar nicht. Das nordeuropäische Eis, das aufgrund sinkender Temperaturen nach Süden wanderte, lagerte mitgebrachtes Geröll und Schutt in Schleswig-Holstein ab, woraus sich die typischen Moränenlandschaften bildeten. Die Hüttener Berge sind als sogenannte Stauchendmoränen imposante Relikte dieser jüngsten Eiszeit.
Der Sage nach entstanden die Hüttener Berge aber ganz anders: Der Teufel soll sich auf einem seiner Streifzüge durch die Hüttener Dörfer seinen Bauch mit Mehlbeuteln und Speck so voll geschlagen haben, dass ihm schlecht wurde und er die Mehlbeutel wieder ausspucken musste. Die Mehlbeutel verwandelten sich in Steine, woraus schließlich die markante Hügellandschaft entstand.
Der 106 Meter hohe Scheelsberg ist die höchste Erhebung im Naturpark Hüttener Berge. Bekannter aber ist der „nur“ 98 Meter hohe Aschberg. Ihn zu erwandern ist einfach ein Muss für jeden Naturpark-Besucher! Eine Aussichtsplattform auf dem Gipfel bietet einen herrlichen Panorama-Blick ins Land – von der Schlei und bis zur Rendsburger Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal. Vor allem aber ragt auf der Bergspitze eine sieben Meter hohe Bismarckfigur in den Himmel, heute ein beliebtes Ausflugsziel. 
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