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Seen in Schleswig-Holsteins Mitte





In der letzten Eiszeit wurde die Landschaft zwischen Kiel und Rendsburg mit ihrer schönen Hügel- und Seenstruktur geschaffen. Die schleswig-holsteinischen Seen füllen Hohlformen, die das Gletschereis oder sein Schmelzwasser geschaffen haben. Sie sind umgeben von wahren Naturparadiesen für Mensch und Tier und sind beliebte Erholungs- und zum Teil Wassersportgebiete.

 

Der Wittensee, mitten im Naturpark Hüttener Berge gelegen, ist mit einer Seefläche von 10,3 km² einer der größten Seen in Norddeutschland. Ein Gletscher aus der Eckernförder Bucht stieß bis zum heutigen Wittensee vor und schürfte dabei eine Hohlform aus. Der „Aushub“ lagerte sich westlich ab und bildete die Duvenstedter Berge. Theoretisch könnte man also mit den Erdmassen dieser Berge den Wittensee wieder füllen. Eiszeitliches Grundwasser füllte die „Wanne“ aus und ein See mit einer Tiefe von bis zu 20 Metern entstand - der Wittensee. Im Sommer wie im Winter ist der Wittensee ein wichtiges Wassersportgebiet. Für Schwimmer, Segler, Eissegler und Eisangler ist er ein beliebtes Tummelfeld. Aufgrund der Naturpark-Bestimmungen dürfen allerdings keine Motorboote den See befahren.


Nicht weit vom Wittensee entfernt liegt der kleinere Bistensee, der ebenfalls von einer eiszeitlichen Hügellandschaft umgeben ist. Er ist sehr fischreich und bietet vor allem in der Brutzeit zahlreichen Vögeln Schutz.


Im angrenzenden Naturpark Westensee zählt der 7 km² große Westensee zu den beliebtesten Erholungs- und Wassersportgebieten. Früher hatte der See durch den Alten Eiderkanal im Norden einen Zugang zum Nord-Ostsee-Kanal, der heute aufgrund der Höhendifferenz durch eine Schleuse blockiert wird.




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